A

 

ADI Wert:

Tagesdosierungsration ( englisch: acceptable daily intake, ADI ) die nicht überschritten werden darf. Angegeben in mg/kg Körpergewicht.

Afterkralle:

Ist die erste Zehe am Hinterlauf, auch Wolfskralle genannt, obwohl sie bei Wölfen gar nicht vorkommt. Dafür aber bei einigen Hunderassen. Entfernung der Wolfskralle ist nur gestattet, wenn für den Hund eine Verletzungsgefahr besteht ( TierSchG § 6 ).

 

Aladár Aujeszky:

Ungarischer Veterinär und Virologe, der das nach ihm benannte Herpes-suis-Virus 1 (SHV-1) entdeckte.

Aloe Vera:

Ist eine Heilpflanze mit jahrtausende alter Tradition, aus der Unterfamilie der Affodillgewächse (Asphodeloideae). In ihr wurden bisher über 270 Substanzen nachgewiesen  die gesundheitsfördernd sind.
Alo Vera ist auf Grund der gesundheitsfördernden Eigenschaften in einigen unserer Produkte enthalten.

Antioxidantien:

Hilfsstoffe zur Haltbarmachung von z. B von Tiernahrung. A. können natürlichen oder künstlichen Ursprungs sein. Natürliche Haltbarmacher sind z.B Vitamin C oder Vitamin E ( Tocopherol, Tocopherolazetat, ) künstliche Haltbarmacher z.B. Butylhydroxyanisol (BHA, E 320), Butylhydroxytoluol (BHT E321)
In den für Titta Tiernahrung & Bedarfsartikeln hergestellten und der anderen bei uns erhältlichen Tiernahrung sind keinerlei künstliche / chemische Antioxidantien enthalten.

Aujeszky-Krankheit:

Eine beim Hund immer tödlich verlaufende Viruskrankheit. Hervorgerufen durch infiziertes Schweinefleisch, welches i.d.R. von Hunden roh gefressen wurde.
Aujeszky-Krankheit, auch Pseudowut genannt ist eine Tierseuche und somit anzeigepflichtig.

 

B

 

Beta Carotin:

Naturfarbstoffe der Karotte oder Mohrrübe. Wird als natürlicher Lebensmittelfarbstoff aus Pflanzen extrahiert. Kann auch synthetisch hergestellt werden. E 160 / E 160a.

B.A.R.F:

Rohfütterung von Hunden und Katzen. Soll die natürliche Beutezusammensetzung simulieren. Setzt Sachkenntnis voraus. Ist zeitlich aufwendiger als Fertigprodukte.

 

C

 

Calciumcarbonat:

Spurenelement in der Futterherstellung. Natürlicher Kalk wird als Lebensmittelzusatzsoff oder Farbstoff unter E 170 gelistet.

Calziumoxid:

Technischer Hilfstoff in der futtermittelherstellung wird als Säureregulator unter E 529 gelistet.

 

Carotine:

Sind Naturfarbstoffe die zu der Gruppe Terpene gehören. Es handelt sich um natürliche Farbstoffe in Obst und Gemüse. Carotine treten in verschiedenen Varianten auf, von denen bisher ca. 600 bekannt sind. Das bekannteste ist Beta Carotin.

Cobalt ( Co ):

Gehört zu den Spurenelementen. Cobalt ist Bestandteil von Vitamin B12, dem Cobalamin. Muß mit der Nahrung aufgenommen werden.

 

Curcumin:

Naturfarbstoff (E 100)

 

Cucurbitacine:

Es sind rund 40 verschiedene Cucurbitacine bekannt. Alle sind toxisch und wirken insektizid und fungizid. Kommen in Kürbisgewächsen vor und sind in hoher Konzentration für Mensch und Tier tödlich. Gefahr besteht durch Hybride von Speise- und Zierkürbissen bzw. Zucchini. Aus Speisekürbissen Gurken und Zucchinis sind diese Bitterstoffe herausgezüchtet.

Chromosom:

Aus dem griechischem von chroma Farme und soma Körper abgeleitet. Sind Zellbestandteile, die Erbinformationen enthalten.

 

D

 

Deklaration:

„Bekanntmachung“ oder „Offenbarung“. Im Lebensmittel, oder Tiernahrungsbereich die Liste der Zutaten.

 

E

 

E – Nummern:

Kennzeichnen Zusatzstoffe die in Lebensmitteln und Tiernahrung z.Z. in der EU zugelassen sind. Die erste Stelle der Zahl steht für eine bestimmte Gruppe, z.B. Farbstoffe, Antioxidantien, usw., wobei zu beachten ist, das durch immer neue Stoffe und Mehrfachwirkung die Liste nicht mehr eindeutig ist.

Eisen ( Fe ):

Gehört zu den Spurenelementen. Wird mit der Nahrung aufgenommen. Ist bei Mensch und Tier für die Blutbildung notwendig. Liegt im Körper als Eisen (II) und Eisen (III) vor.

 

F

 

Folsäure:

Zur Gruppe der B – Vitamine gehörendes Vitamin, auch als Vitamin B9 oder B11 bezeichnet. Kommt als natürliches Vitamin in versch. Lebensmittel vor. Kann auch synthetisch hergestellt werden. Gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen.

Futtermittelanalyse:

Bezeichnet man alle Verfahren um ein Futtermittel auf Nährwert und Schadstoffgehalt zu untersuchen.

 

G

 

Gluten:

( lat. gluten „Leim“ ) Klebereiweiß das im Korn einiger Getreidearten, vor allem in Süßgräsern vorkommt. Kann bei Hunden versch. Krankheiten auslösen. Z.B. beim Border Terrier, Canine Epileptoid Cramping Syndrome (CECS ).

 

Giardien:

Sind Dünndarmparasiten ähnlich der Kokzidien. Werden über fäkal-oralen Weg übertragen. Gehören zu den Zoonosen. Kann bei hohem Befall Durchfallerkrankungen auslösen.

 

H

 

Haarlinge:

Sammelbegriff für ektoparasitisch lebende Kieferläuse, die auch Hunde und Katzen befallen können.

 

Harnstoff:

( lat. engl. urea ) ist chemisch das Diamid von Kohlenstoff. Ist ein harnpflichtiges Stoffwechselprodukt bei Säugetieren, das mit Urin und Schweiß ausgeschieden wird.
Lässt sich synthetisch herstellen.

 

I

 

Immunsystem:

( lat. immunis, D, rein, unberührt ) ist ein komplexes Netzwerk aus verschiedenen Organen, Zellen, Molekülen, welches bei höher entwickelten Lebewesen ein biologisches Abwehrsystem darstellt. Es entfernt in den Körper eingedrungene Mikroorganismen und schützt das Gewebe vor Zerstörung. Es ist auch in der Lage fehlerhaft gewordenen Körperzellen zu zerstören.

 

J

 

Jod ( I ):

Gehört zu den Spurenelementen.
Ist ein chemisches Element und ein unentbehrlicher Bestandteil des Organismus. Es muss mit der Nahrung aufgenommen werden. Die höchste Konzentration ist in der Schilddrüse. Der Jodgehalt kann starken Schwankungen unterliegen.

 

K

 

Kaliumcarbonat:

Ist ein Alkali und das Kaliumsalz der Kohlensäure. Dient als Säureregulator und als Aromaverstärker ( E 501 ) Auch als Backtriebmittel, Pottasche bekannt.

Kuhhessigkeit:

Ist die Bezeichnung einer Fehlstellung der Sprunggelenke, der Hinterläufe bei Haus- Nutz- und Wildtieren. Dabei sind die Sprunggelenke nach innen gedreht und die Zehen zeigen nach außen. Starke Kuhhessigkeit bei Hunden, führt zum Zuchtausschluss.

Kupfer ( CU ):

Gehört zu den Spurenelementen. Wichtiges Element für die Elastin- und Kollagensynthese. Spielt auch bei der Eisenaufnahme eine wichtige Rolle. Kommt in Innereien von Wiederkäuern, Fischen und Schalentieren vor.

 

L

 

Lactose:

( lat. lactis Milch ) ist der Milchzucker, der Rohmilch. Wird bei der Käseherstellung weitestgehend abgebaut. Für Säugetiere nach der Laktationsphase i.d.R. unverträglich. Wichtig für den Aufbau des Immunsystems ist die Kolostralmilch, das mit dem Säugen Immunglobuline übertragen werden.

 

M

 

Muttermilch:

Stellt für Säugetiere die erste vollwertige Nahrung, nach der Umstellung der Ernährung über die Nabelschnur dar. Wichtig ist die Kolostral – oder Biestmilch.

 

N

 

Nager:

( Rodentia ) ist eine Ordnung der Säugetiere und stellt mit 2280 Arten rund 42% aller Säugetierspezies dar. Nur wenige Arten sind Kulturfolger oder Heimtiere. Das wichtigste gemeinsame Merkmal sind die dauerhaft wachsenden Schneidezähne im Ober- und Unterkiefer, die lediglich auf der äußeren Seite von Schmelz umgeben sind.

 

Niacin:

Ist ein Vitamin aus dem B-Komplex auch B3, PP-Faktor, oder Nicotinsäure genannt. Kommt in allen lebenden Körperzellen vor. Spiel eine wichtige Rolle bei der Verstoffwechselung von Eiweisen, Fetten und Kohlenhydraten, als Baustein verschiedener Coenzyme ( NAD, NADP ).

 

Nicotinsäure:

Siehe Niacin

 

O

 

Ohren:

Zählen zu den Sinnesorganen mit denen der Schall ( Geräusche ) wahrgenommen wird. Das äußere Bild, ist die Ohrmuschel, welche bei Hunde als Stehohren, oder Hängeohren ( bei Jagdhunden Behang ) in Erscheinung tritt.

 

Ohrenzwang:

Bei Ohrenzwang ( Otitis ) es handelt sich um eine Entzündung des äußeren Gehörganges, hervorgerufen durch vermehrten Ohrenschmalz, Bakterien, Milben, Pilzen, oder auch Fremdkörpern wie Getreidegrannen.

 

Omega-3-Fettsäuren:

Ist die Bezeichnung für Verbindungen bei denen vom Omega-Ende aus, die erste Doppelbindung an der dritten Stelle steht. Z.B. Linolsäure, weitere wichtige Omega-3-Fettsäuren sind Eicosapentaensäure EPA und Docosahexaensäure DHA

 

P

 

Parasit:

Auch Schamrotzer genannt. Befallen i.d.R. einen wesentlich größeren Wirtsorganismus, von dessen Körperflüssigkeiten sie leben. In einigen Fällen kann Parasitismus zum Tod führen. Parasiten können für Hunde gefährliche Krankheiten und Zoonosen übertragen.

 

Pottasche:

Siehe: Kaliumcarbonat

Pseudowut:

Siehe Aujeszky-Krankheit

 

Q

 

Quark:

Auch Weißkäse genannt ist ein Milchprodukt. Es handelt sich um das aus der Milch mit Hilfe von Lab oder Bakterien ausgefällte Milcheiweis Casein. Kann als Zusatz oder vorübergehendes Diätfutter für Hunde verwendet werden.

 

R

 

Rohfütterung:

Siehe B.A.R.F.

 

Rohasche:

Ist ein deklarationspflichtiger Bestandteil anorganischer Stoffe im Futter. Futterproben werden in einem Verdampfer über einen Zeitraum von 6h auf 550 C° erhitzt. Der verbleibende Teil, ist der Rohaschegehalt und entspricht bei hochwertigem Futter den Bestandteilen der Mineralien, z. B.  Calcium, Phosphor, Kupfer, Eisen, Mangan, Zink, Selen, Kobalt.
Bei minderwertigem Futter sind Beimengungen aus Sand, oder Inudstrieabfällen.
Der Rohaschegehalt liegt bei Hunde- Katzentrockenfutter bei 5-8%. Kanin- Meerschweinchenfutter / Degu-/Chinchillafutte 5-10%, Ratten-/Mäusefutter bei 2-6%.
In natürlichen Produkten ist auch Rohasche enthalten. Z.B. in ungeschältem Reis 5% und im Mais 8-11%.

Rohprotein:

Ist die Zusammenfassung aller im Tierfutter vorhandenen Proteine (aller stickstoffhaltigen Verbindungen ). Hat keinerlei Aussagekraft, über die Qualität der verwendeten Rohstoffe.

Rohwasser:

Wird nach Trocknung bei 103°C, das Wasser zzgl. aller bei 103°C flüchtigen Stoffe ( z.B. organische Substanzen, Ketone, Aldehyde ) bezeichnet.

Rohfett (Rfe):

Ist die Bezeichnung für alle Stoffe die Petroläther löslich sind. Neben den reinen Fetten ( Triglyzeride ) umfasst es auch Lipoide, Wachse, fettlösliche Vitamine und Fettsäuren.

Rohfaser:

Nachdem ein Futtermittel für je 30min in verdünnter Lauge, bzw. Säure gekocht wurde, gehen alle Inhaltsstoffe, mit Ausnahme pflanzlicher Zellwandbestandteile in Lösung über. Diese unlöslichen organischen Bestandteile wie Zellulose, Hemizellulosen, Lignin bezeichnet man als Rohfaser.

 

S

 

Salmonellen:

Sind Stäbchenbakterien, die weltweit im Menschen, in verschiedenen Tierarten und außerhalb von Lebewesen, in Habitaten vorkommen. Bisher sind ca. 2000 Arten bekannt, von denen ca. 120 Arten Darminfektionen auslösen können.

Symptom:

( altgriechisch syn = zusammen ptoma = Fall ) Ist ein Anzeichen für Verletzung oder Erkrankung.

Syndrom:

( altgrichisch syndrome = Zusammenlaufen ) Ist ein Begriff aus der Medizin und der Psychologie, die eine Kombination verschiedener Symptome beschreibt, die gemeinsam und gleichzeitig auftreten.

 

T

 

Tierarzt:

Auch Veterinär genannt ist in Deutschland ein Hochschulstudium. Die Berufsbezeichnung ist geschützt und bedarf der staatlichen Zulassung
( Approbation ). In Deutschland besteht die Möglichkeit zur postgardualen Weiterbildung zum Fachtierarzt.

Tierseuche:

Ist eine durch Erreger hervorgerufene Tierkrankheit. Sie ist übertragbar und verbreitet sich meist schnell. Der Übergang von einer Tierkrankheit zu einer Seuche ist fließend. Sie ist im Tierseuchengesetz ( TierSG ) der jeweiligen Staaten genau definiert. In D wurde das Tierseuchengesetz durch das Tiergesundheitsgesetz ( TierGesG ) ersetzt.

Trockensubstanz:

Der nach Trocknung des Futters zurückbleibender Anteil wird als Trockensubstanz    ( TS ) bezeichnet. Trockensubstanz + Rohwasser ergibt die Frischmasse, also die ursprünglichen Substanz eines Futtermittels.

 

U

 

Unterart:

Auch als Subspezies bezeichnet, stellt in der Zoologie und der Bakteriologie die niedrigste Rangstufe dar.

 

V

 

Verdauliches Rohprotein ( vRP ):

Ist die Angabe der Eiweißmenge, die in der Futtermittelanalytik, die als tatsächlich vom Tier aufgenommene Menge verwertet wurde. Immer unter Berücksichtigung der  verdauungsphysiologischen Besonderheit der jeweiligen Tierart und der Proteinqualität.

Veterinär:

Lat. veterinarius = zum Zugvieh gehörig. Siehe auch Tierarzt.

 

W

 

Wobbler-Syndrom:

( althochdeutsch wobblen = wackeln, engl. to wobble wackeln, schwanken ) Ist in der Tiermedizin die Bezeichnung für ein Symptomkomplex, der durch Schädigung der Halswirbelsäule, des Rückenmarks und oder der Rückenmarksnerven hervorgerufen wird.

Wolf:

Lat. Canis Lupus, ist der größte Vertreter aus der Familie der Hundeartigen und gilt als Stammform aller Haushunde, incl. des sekundär wild lebenden Dingos.

Wolfskralle:

Siehe Afterkralle

 

X

 

X- Chromosom:

Ist ein Geschlechtschromosom (  Gonosom ) welches bei Säugetieren, einigen Insekten und einigen anderen Tiergruppen vorkommt.

 

X-Ray:

Ist die englische Bezeichnung für Röntgenstrahlung.

 

Y

 

Y-Chromosom:

Ist ein Geschlechtschromosom (Gonosom), welches bei Säugetieren, einigen Insekten und einigen anderen Tiergruppen vorkommt. Es bewirkt die Ausbildung des männlichen Phänotyps.

 

 

Z

 

Zoonosen:

( altgriechisch zoon Tier und nosos Krankeit ) sind Infektionskrankheiten, die von Mensch zu Tier, oder Tier zu Mensch übertragen werden. 1959 wurde von der WHO neu definiert, das Zoonosen Krankheiten und Infektionen sind, die auf natürliche Weise zwischen Mensch und Wirbeltier übertragen werden. Derzeit sind ca. 200 Zoonosen bekannt.

Zusatzstoffe:

Sind Stoffe die in Lebens- und Futtermitteln verschiedene Verwendungen finden. Sie werden, je nach ihrem Verwendungszweck, in unterschiedliche Funktionsklassen unterteil. Zu finden im Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008. Letzte Änderung durch Art. 1 ÄndVO (EU) Nr. 2016/1776 vom 06.10.2016)